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Apr
11
Do
Ohne Mampf kein Kampf! – Politdisku Beisl: Landbesetzungen in der Stadt, Diskussions @ Medienwerkstatt EKH, 2. Stock,
Apr 11 um 18:00 – 21:00

Ohne Mampf kein Kampf!
Ein Diskussionsabend zu Landbesetzungen in der Stadt als Strategie im Kampf für Ernährungsautonomie.

Donnerstag 11.4., 20 Uhr VoKü und Diskussionsabend
Medienwerkstatt EKH, 2. Stock, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien.

In vielen Städten Europas wird Land besetzt, sei es um sinnlose Flughafen-Erweiterungs-Projekte zu stoppen oder um die Spekulation mit und die Verbauung von landwirtschaftlichen Flächen zu verhindern. Gleichzeitig geht es darum sich die Kontrolle über die Produktion von Lebensmitteln wieder anzueignen und das Gemüse das wir und die Kämpfe rund um uns brauchen selbst anzubauen.
Es gibt zahlreiche Beispiele von denen berichtet werden kann: in Can Masdeu, einem Squat am Rande Barcelonas, wird ein großer Teil der besetzten Gärten von den Nachbar_innen kollektiv genutzt während in Dijon auf einem besetzten Stück Land seit 3 Jahren Gemüse angebaut wird um die umliegenden Squats zu versorgen. Diese Aktionsform schafft somit eine Basis für autonome Lebensformen und hat Potential, politische Kämpfe zu verbinden.

Auch in Wien/Jedlersdorf wurde am 17. April 2012, dem globalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, Land besetzt um eine solidarische, autonome
und bedürfnisorientierte Lebensmittelproduktion umzusetzen. Seit der brutalen Räumung durch private Unsicherheitskräfte und der Zerstörung
der Fläche ist das Kollektiv SoliLa! (Solidarisch Landwirtschaften!) landlos. Doch der nächste 17. April rückt immer näher…

Okt
26
Sa
Selbstversorgung geht gemeinsam! – Vom Potenzial der Stadt und vom Recht auf Stadt @ LAMES
Okt 26 um 13:00 – 16:00

Selbstversorgung geht gemeinsam! – Vom Potenzial der Stadt und vom Recht auf Stadt

Kurzbeschreibung:
Permakultur heißt nicht „Jede*r für sich“. Selbstversorgung für unsere materiellen und nicht-materiellen Bedürfnisse kann nur in stabilen, nachhaltigen Netzwerken gelingen. Städte bieten dafür reichlich Raum – Wenn mensch ihn sich nimmt!

Kooperativen, Vereine, Netzwerke und regionale Gruppen, die sich selbst organisieren und regulieren, und die zusammenarbeiten, ohne voneinander abhängig zu sein, schaffen vielfältige, stabile (resiliente) und nachhaltige Strukturen. Dieses Prinzip, eine der Grundideen der Permakultur, ist aus der Beobachtung gesunder natürlicher Ökosysteme abgeleitet. Wir finden es aber auch verwirklicht in Lebensmittelkooperativen (Foodcoops), in Freiräumen und (urbanen) Commons, in Gemeinschaftsgärten oder in der Solidarlandwirtschaft (Community Supported Agriculture CSA). Solche Strukturen zeigen Alternativen für unseren jetzigen Versorgungs- und Lebensstil auf. Sie bieten Menschen, die eine ökologisch und sozial nachhaltige Produktions- und Lebensweise entdecken und entwickeln wollen, Raum für gegenseitigen (Gedanken- und Güter-)Austausch, Unterstützung und Inspiration. Dabei verdeutlicht sich das besondere Potential der Städte für ihre permakulturelle Nutzung, weit über „Urban Gardening“ hinaus.
In dieser Public Lecture stellt sich damit die Frage nach einem Recht auf Stadt – genau so wie einem Recht auf Land – aus einer permakulturellen Perspektive.