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Selbstversorgung geht gemeinsam! – Vom Potenzial der Stadt und vom Recht auf Stadt @ LAMES
Okt 26 um 13:00 – 16:00

Selbstversorgung geht gemeinsam! – Vom Potenzial der Stadt und vom Recht auf Stadt

Kurzbeschreibung:
Permakultur heißt nicht „Jede*r für sich“. Selbstversorgung für unsere materiellen und nicht-materiellen Bedürfnisse kann nur in stabilen, nachhaltigen Netzwerken gelingen. Städte bieten dafür reichlich Raum – Wenn mensch ihn sich nimmt!

Kooperativen, Vereine, Netzwerke und regionale Gruppen, die sich selbst organisieren und regulieren, und die zusammenarbeiten, ohne voneinander abhängig zu sein, schaffen vielfältige, stabile (resiliente) und nachhaltige Strukturen. Dieses Prinzip, eine der Grundideen der Permakultur, ist aus der Beobachtung gesunder natürlicher Ökosysteme abgeleitet. Wir finden es aber auch verwirklicht in Lebensmittelkooperativen (Foodcoops), in Freiräumen und (urbanen) Commons, in Gemeinschaftsgärten oder in der Solidarlandwirtschaft (Community Supported Agriculture CSA). Solche Strukturen zeigen Alternativen für unseren jetzigen Versorgungs- und Lebensstil auf. Sie bieten Menschen, die eine ökologisch und sozial nachhaltige Produktions- und Lebensweise entdecken und entwickeln wollen, Raum für gegenseitigen (Gedanken- und Güter-)Austausch, Unterstützung und Inspiration. Dabei verdeutlicht sich das besondere Potential der Städte für ihre permakulturelle Nutzung, weit über „Urban Gardening“ hinaus.
In dieser Public Lecture stellt sich damit die Frage nach einem Recht auf Stadt – genau so wie einem Recht auf Land – aus einer permakulturellen Perspektive.