DIY – GGarten!

Guerilla-Garten selbst gemacht:

Zutaten:
Pflanzensamen
ein Stück bepflanzbare Fläche
ein paar Freunde und/oder andere nette Menschen
Gartenwerkzeug, Wasser
Kreativität und offene Augen
+ nach Wunsch: Kinderaction, Flyer, Infomaterial, Presseaussendungen, Gartenkino, …

Es gibt viele verschiedene Gerichte für’s Gärtnern, vom schnellen Imbiss bis zum fünf Sterne Menü, aber bei allen ist Kreativität gefragt und den eigenen Ideen keine Grenzen gesetzt. Jede Stadt und jede*r Gärtner*in sind anders, das macht den Geschmack so einzigartig.

Und so geht’s los:

1. Zunächst finde mensch eine brache Fläche: Eine Baulücke, Baumscheibe, Erdfleck am Straßenrand etc.
2. Nach Wunsch kann jetzt die Nachbarschaft darüber informiert werden, das in ihrer Umgebung ein neuer Garten entsteht. Das kann mittels Flugzetteln in den Postkästen und Postern passieren. Ebenso ist zu überlegen ob die Flyer mehrsprachig gestaltet werden sollten und ob es bei der ersten Aktion vielleicht ein kleines Kinderprogramm und eine Tisch mit Infomaterial gibt.
3. Je nach Appetit können auf der gewählten Fäche nun Samen ausgestreut oder vorgezogene Pflänzle eingesetzt werden. Bei einem eher zähen Boden, empfiehlt sich ein Hügelbeet oder Beete in Kisten anzulegen, wofür jedoch extra Erde benötigt wird.
4. Um nicht nur die Augen, sondern auch den Gaumen zu erfreuen, sind bei der Wahl des Saatguts Nutzpflanzen zu empfehlen. So kann auch in der Stadt ein Stück selbstbestimmte Ernährung stattfinden.
5. Anschließend an den ersten „Spartenstich“ heißt’s abwarten und gießen. Sollte die Fläche von den jeweiligen Eigentümer*innen zerstört werden, so ist eine Thematisierung in der Nachbarschaft und in den Medien angebracht. Außerdem sollte versucht werden so viele Pflanzen wie möglich wieder zu retten.
6. Während mensch nun darauf wartet, dass die ersten Pflanzen sprießen, können in der Zwischenzeit Schilder etc. gemalt werden, mit denen mensch auch andere ermutigen kann das Rezept selbst auszuprobieren und mitzumachen mit Sprüchen wie: “Bitte Gießen und Ernten” sind schnell neue Gärtner*innen gefunden.
7. Damit der Garten weiter läuft, macht es Sinn regelmäßige Gartentreffen einzurichten, dort können dann organisatorische belange gemeinsam besprochen werden, auch geht gemeinsam immer gleich viel mehr weiter wenn es um praktische Arbeit geht. Von Zeit zu Zeit, oder auf regelmäßiger Basis, sind auch Aktivitäten wie Gartenkino, Workshops und Nachbarschaftsfeste tolle Zutaten für einen GuerillaGarten.

Fazit: Pflanz Dir Deine Stadt!

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